Interne Weiterbildung: Gezielte Personalentwicklung mit „E.T.“!
„E.T.“ – das ist nicht nur der entzückende kleine Außerirdische, sondern auch die Abkürzung für das interne Weiterbildungsprogramm von karriere.at. Am Educational Thursday bieten Mitarbeitende Workshops für Mitarbeitende an. Wie das funktioniert und was wir dabei so alles lernen, berichten wir in diesem Artikel:
Die Arbeitswelt ist wahnsinnig dynamisch: Ständig gilt es, Neues dazuzulernen. Nicht umsonst ist Weiterbildung eine der meistgebotenen Zusatzleistungen von Österreichs Arbeitgeber*innen. Was viele aber übersehen: Weiterbildung kann auch innerhalb des Unternehmens stattfinden. Bei karriere.at bieten wir interne Weiterbildung als Teil der Personalentwicklung in Form des Educational Thursday (E.T.) an. Und das funktioniert so:
Personalentwicklung bei karriere.at #
Weiterbildung ist, wie bei vielen anderen Unternehmen auch, eine der zentralen Säulen in der Personalentwicklungsstrategie von karriere.at. Jede*r Mitarbeiter*in kann – und soll – jedes Jahr eine Weiterbildung absolvieren, die für die Weiterentwicklung des jeweiligen Arbeits- und Aufgabenbereichs sinnvoll ist. Was das sein kann, besprechen die Mitarbeitenden mit ihren jeweiligen Führungskräften. Mehr darüber haben wir bereits in diesem Artikel berichtet:
Diese Art der Weiterbildung findet zumeist extern statt. Aber auch intern bieten wir Workshops zur Wissensvermittlung an. Diese finden im Rahmen des Educational Thursday, kurz (und viel cooler) „E.T.“, statt.
Interne Weiterbildung: So funktioniert „E.T.“ #
Wenn in einem Unternehmen so viele Expert*innen aus unterschiedlichsten Fachrichtungen beschäftigt sind, warum nicht das bestehende Wissen für alle verfügbar machen? Das ist, grob zusammengefasst, der Gedanke hinter internen Weiterbildungsprogrammen wie unserem E.T. Die Vorteile liegen klar auf der Hand:
Die Vorteile interner Weiterbildungsprogramme #
- Kostengünstig: Für interne Weiterbildung müssen Arbeitgeber*innen „nur“ Arbeitszeit und die nötige Infrastruktur (Raum, technische Ausstattung) zur Verfügung stellen.
- Individuell: Was im Weiterbildungsprogramm angeboten wird, kann ganz konkret an die aktuellen Bedürfnisse der Mitarbeitenden angepasst werden.
- Praxisnah: Da das Wissen von Mitarbeiter*innen an Mitarbeiter*innen weitergegeben wird, hat es in der Regel einen hohen Praxisbezug und kann direkt im Arbeitsalltag angewendet werden.
- Gutes Wissensmanagement: Interne Wissensvermittlung schützt zudem vor Wissenssilos und macht wichtiges Know-how für alle Interessierten zugänglich. Das schützt vor Wissensverlust im Fall von Kündigungen.
- Wertschätzung: Internes Expert*innenwissen wird sichtbar gemacht. Die Vortragenden erhalten damit Anerkennung und Wertschätzung (auch von ihren Kolleg*innen).
HR-Manager Florian Hochhauser, Organisator von E.T. bei karriere.at, ergänzt: „Ein weiterer wichtiger Benefit liegt für mich im sozialen Faktor: Es werden nicht nur Expert*innen im Unternehmen hervorgehoben, die auch mal etwas anderes neben ihrer üblichen Tätigkeit machen können, sondern es werden auch Abteilungsgrenzen aufgebrochen. Dadurch bekommen die Mitarbeitenden automatisch mehr Gefühl fürs Ganze bei karriere.at. Man lernt nicht nur Neues für die tägliche Arbeit, sondern erfährt auch, womit sich andere Kolleg*innen beschäftigen. Vor allem lernt man auch (neue) Kolleg*innen (besser) kennen.“
„Man lernt nicht nur Neues für die tägliche Arbeit, sondern erfährt auch, womit sich andere Kolleg*innen beschäftigen.“
Kein Zwang: Freiwilligkeit ist entscheidend #
Wie gestaltet man nun ein sinnvolles internes Weiterbildungsprogramm? Am besten, indem man Mitarbeiter*innen direkt fragt, was sie sich wünschen würden und vorstellen könnten. Die organisatorische Hauptverantwortung liegt dabei in der HR-Abteilung beziehungsweise den Personalverantwortlichen. In unserem Fall ist HR-Manager Florian Hochhauser mit der Organisation von E.T. betraut (auch der coole Name geht auf ihn zurück – dankeschön!).
„Die organisatorische Hauptverantwortung liegt in der HR-Abteilung.“
Als ersten Schritt kam er auf Mitarbeiter*innen aus verschiedensten Abteilungen zu und fragte, ob sie sich vorstellen könnten, Wissen aus ihrem Bereich für alle in Form von Workshops, Webinaren oder Tutorials zur Verfügung zu stellen. Konkrete Vorschläge, was für andere Kolleg*innen sinnvoll sein könnte, waren auch schon dabei. Wichtigstes Erfolgsrezept, damit überhaupt ein interner Weiterbildungskatalog entstehen konnte: Niemand ist gezwungen, an E.T. teilzunehmen – weder als Lehrende*r noch als Teilnehmer*in. Freiwilligkeit ist ganz entscheidend bei dieser Art der Weiterbildung.
Welche Inhalte werden angeboten? #
Wie schon erwähnt, ist der große Vorteil interner Weiterbildung, dass sich die Inhalte ganz gezielt nach den aktuellen Wünschen und Bedürfnissen der Mitarbeitenden richten können. Bei einem System wie unserem E.T., das regelmäßig übers ganze Jahr verteilt stattfindet, wird das Angebot laufend erweitert, Kurse werden wiederholt oder Inhalte vertieft. Die aktuellen Angebote reichen von „Coding Basics“ über „Umgang mit Photoshop“, „SEO Basic und Advanced“ bis hin zu „Präsentationen erstellen und halten“, „Effizienter arbeiten mit unseren Tools“ oder auch Gesundheitsschulungen – um nur einige zu nennen.
Wann, wie oft, wie viel? Organisatorische Details #
Interne Weiterbildung braucht Zeit, die von Arbeitgeber*innen zur Verfügung gestellt werden muss. In unserem Fall finden alle Workshops an einem Donnerstag statt, daher auch der „Educational Thursday“, wobei nicht jeden Donnerstag ein Kurs angeboten wird. Wann welche Inhalte eingeplant werden, hängt in erster Linie von den Vortragenden ab. Sie bestimmen auch, wie viele Teilnehmer*innen pro Workshop mitmachen können.
In einer monatlichen Übersicht sieht man, welche Kurse demnächst angeboten werden, und kann sich dafür anmelden. Ein Kurslimit gibt es nicht – solange es die aktuelle Auslastung erlaubt, kann man an so vielen Kursen teilnehmen, wie man möchte. Zusätzlich gibt es eine Reihe an fertig aufgezeichneten Tutorials oder Webinaren, die sich jede*r Interessierte jederzeit ansehen kann. Damit kann die Weiterbildung noch flexibler in den Arbeitsalltag integriert werden.
Redaktion
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