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Diversität

Arbeitsmarktreport 2025: Diversität wird gefördert

Arbeitsmarkt Aktualisiert am: 24. Februar 2025 5 Min.

Diversität wird in der Arbeitswelt zunehmend bedeutender. Das ist unter anderem der Tatsache geschuldet, dass die österreichische Gesellschaft durch Einwanderung heterogener wird. Der karriere.at Arbeitsmarktreport 2025 zeigt, welche Maßnahmen Arbeitgeber ergreifen, um Diversität in ihrem Unternehmen zu verankern und voranzutreiben.

Arbeitsmarktreport 2025 herunterladen #

Wer sich einen Überblick über den österreichischen Arbeitsmarkt verschaffen möchte, kann sich den karriere.at Arbeitsmarktreport 2025 sichern. Dieser steht hier kostenlos zum Download zur Verfügung:

DEIB genießt hohen Stellenwert bei Arbeitgebern #

Eine Umfrage von karriere.at unter 398 Personalverantwortlichen österreichischen Unternehmen zufolge hat Diversität, Gleichstellung, Inklusion und Zugehörigkeit bei rund 53 Prozent einen sehr großen bis eher großen Stellenwert. Nur bei 5 Prozent der Befragten hat dieses Thema gar keine Relevanz, während 11 Prozent zumindest einen geringen Stellenwert einräumen. Etwa ein Drittel der Arbeitgeber bewertet die Relevanz als mittelmäßig.

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Was ist DEIB?

DEIB steht für Diversity, Equity, Inclusion & Belonging und beschreibt eine ganzheitliche Strategie zur Förderung von Vielfalt, Chancengleichheit, Inklusion und Zugehörigkeitsgefühl in Organisationen.

Arbeitgeber profitieren von Diversität #

Die österreichische Gesellschaft wird zunehmend diverser – Großstädte wie Wien sind waren schon immer ein Schmelztegel unterschiedlicher Kulturen. Die steigende Präsenz von Frauen im Berufsleben und die größere Sichtbarkeit von vormals an den Rand gedrängten Gruppen wie z.B. ältere Menschen, Menschen mit Behinderung oder LGBTIQ-Personen werden von Unternehmen mittlerweile nicht nur wahrgenommen, sondern auch als Chance verstanden.

Durch die Förderung von Diversität können mehr potenzielle Kandidat*innen erreicht werden. In Stelleninseraten ermutigen Arbeitgeber immer öfter qualifizierte Kandidat*innen, sich unabhängig von Ethnie, Religion, Geschlecht, sexuelle Orientierung oder Behindertenstatus zu bewerben. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass sich passende Talente für eine vakante Stelle bewerben.

Diskriminierung im Bewerbungsgespräch vermeiden: Tipps für Recruiter*innen

Erstellt am: 19. August 2024 6 Min.

Die Suche nach neuen Talenten ist eine der zentralen Aufgaben im Personalwesen. Doch trotz bester Absichten kommt es in Bewerbungsgesprächen immer wieder zu unbewusster Diskriminierung. Dies kann nicht nur den Bewerber*innen schaden, sondern auch dem Unternehmen selbst, indem es wertvolle Talente verliert. In diesem Artikel erfährst du, wie du Diskriminierung im Bewerbungsgespräch vermeiden kannst und welche Fragen du auf keinen Fall stellen solltest. Zudem findest du praxisnahe Tipps, wie du Objektivität in der Bewertung von Kandidat*innen fördern kannst.

Diversity-Schlagwörter in Inseraten #

Anhand der Schlagwortsuche konnte eruiert werden, dass im Bereich Diversität durchaus ein Trend am Arbeitsmarkt erkennbar ist – auch wenn er derzeit noch nicht stark ausgeprägt ist. „Vielfalt“ kam 2024 in 13 Prozent der Inserate vor, „Chancengleichheit” in 11 Prozent und „Geschlecht” in 8 Prozent. „Behinderung" (5 Prozent), „Inklusion" (4 Prozent) und „Diversity" (3 Prozent) fielen als Begriffe seltener.

Maßnahmen zur Förderung von Diversität #

Arbeitgebern steht eine Vielzahl an Maßnahmen zur Verfügung, um Diversität im Unternehmen zu fördern und zu verankern. Die drei am häufigsten genannten Maßnahmen sind flexible Arbeitsmodelle (74 Prozent), eine inklusive Stellenausschreibungen (64 Prozent) und das Vier-Augen-Prinzip bei Bewerbungsgesprächen (59 Prozent).

Blind Recruiting – der Wunsch nach Bewerbungen ohne Foto und/oder persönlichen Daten wie das Alter – kommt im Vergleich gerade einmal bei 7 Prozent der befragten Unternehmen zum Einsatz.

Maßnahmen Diversität

Insgesamt haben 29 Personalverantwortliche (7 Prozent) angegeben, Maßnahmen im Bereich Blind Recruiting zu setzen. Davon verzichtet der Großteil (90 Prozent) auf das Foto in Bewerbungsunterlagen. Jeweils 62 Prozent verlangen von Bewerber*innen nicht, ihr Geburtsjahr anzugeben. 17 Prozent der Befragten gaben an, dass der Name ein optionaler Bestandteil bei der Bewerbung ist.

Inklusive Sprache in Stelleninseraten

Erstellt am: 07. August 2024 7 Min.

Inklusivität und Diversität gewinnen im Arbeitskontext zunehmend an Bedeutung. In diesem Artikel erfährst du, wie geschlechtergerechte und einfache Sprache sowie die Betonung von Vielfalt und Barrierefreiheit die Recruiting-Erfolge in deinem Unternehmen steigern können.


B schedlberger

Bianca Schedlberger
Content Managerin
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